Kinderferienprogramm am 1.8.2018

"Wir basteln einen Taschengarten"

 

 

Es versprach schon morgens ein herrlicher Sommertag zu werden und somit konnte das Kinderferienprogramm des Homöopathischen Vereins im neu gestalteten Heilkräutergarten pünktlich beginnen. Nachdem Hans- Jürgen Knauss und Gaby Fischer-Knauss für Getränke, Bänke und ausreichend Sonnenschutz gesorgt hatten, konnten wir mit 11 hochmotivierten Kindern starten. Margit Seidel, Anna Feistritzer und Carmen Feistritzer begrüßten die Kinder, im Alter von 6 – 10 Jahren, die einen Taschengarten basteln und den Heilkräutergarten anschauen wollten.

Nach dem ersten Kennenlernen begannen die Vorarbeiten für den Taschengarten. Jedes Kind konnte nun aus einer ausgesuchten Serviette Muster, Blumen und vieles mehr ausschneiden. Anschließend wurden die Motive mit Lack auf ein Kistchen geklebt.

Da diese jetzt trocknen mussten, blieb Zeit um den Heilkräutergarten zu erkunden. Dabei gab es Bekanntes wie z.B. Zitronenmelisse, aber auch für die Kinder unbekannte Kräuter zum Probieren. Die Kinder waren sehr mutig und kosteten vieles. Einige Kräuter und Blüten wurden gleich gesammelt um später daraus einen leckeren Brotaufstrich zuzubereiten. Um den Aufstrich herzustellen, mussten die Blüten gezupft und die Kräuter geschnitten werden. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei. Zum Trinken gab es Hollunderblüten-, Kastanien- und Rhabarbersirup. Nachdem das ganze Brot aufgegessen war, konnten wir frisch gestärkt an die Gestaltung des Taschengartens gehen.

Die Kistchen wurden mit Folie ausgelegt und anschließend mit Erde gefüllt. Jetzt durfte der Garten mit Schneckenhäusern, Rinde, Dachwurz, Buchs, Steinen und vielem mehr dekoriert werden. Pünktlich um 13 Uhr waren alle selbstgestalteten Gärten fertig und die Kinder konnten ihre Schätze stolz mit nach Hause nehmen.

 


Treffen mit Mario Hopp (Präsident der Hahnemania)

 

 

Am 12.07.2018 traf sich dich erste Vorsitzende des Homöopathischen Vereins Carmen Feistritzer mit Mario Hopp – Präsident der Hahnemannia – Deutscher Verband für Homöopathie und Lebenspflege e.V. Nach einem intensiven Austausch über den Verein, die Umgestaltung des Vereins und die Arbeit von Herrn Hopp bei der Hahnemannia, fand anschließend  eine Führung im neu angelegten Garten des Vereins statt.
 

Bericht von der  Wiedereröffnung des Heilkräutergartens

 

 

Am 08. Juli 2018, im Rahmen des Brunnenfestes, war es nach längerer Umbauphase soweit, der Heilkräutergarten konnte wiedereröffnet werden. Gegen 11.30 Uhr fanden sich zahlreiche Gäste im Heilkräutergarten ein und Herr Bürgermeister Sven Müller sprach ein Grußwort und berichtete über die Umbaumaßnahmen. Danach überreichte Herr Wallkamm, Leiter der Finanzverwaltung der Gemeinde Winterbach, Frau Feistritzer den Schlüssel für den Heilkräutergarten, der ab sofort wieder, wie in den vergangenen Jahren auch, vom Verein gepflegt wird. Im Anschluss begrüßte die 1. Vorsitzende des Homöopathischen Vereins Carmen Feistritzer ebenfalls alle Anwesenden und bedankte sich auch bei Ihrem Team – vor allem bei Anne Karsten, Vorstand Heilkräutergarten des Vereins – die bei den kompletten Umbaumaßnahmen mitgewirkt hatte. Außerdem bei Gaby Fischer-Knauss, Hans-Jürgen Knauss und Dr. Monika Stecher, die immer wieder in die Arbeiten mit einbezogen waren.

Nach dem offiziellen Teil lud der Homöopathische Verein alle Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk ein. Um 11.45 Uhr begann dann auch die diesjährige Führung durch den Garten, dieses Mal mit Birgit Dirschka, Kräuterpädagogin aus Remseck. Um 13.30 Uhr stellte Ute Hild das Pflanzenmärchen „Die Ringelblume“ vor. Die Besucher lauschten bei zarten Klangschalentönen gebannt der Entstehung der Ringelblume. Um 15 Uhr endete die gelungene Veranstaltung.

Zu Beginn wird Bürgermeister Sven Müller mit einigen Grußworten den Heilkräutergarten wiedereröffnen. Im Anschluß daran findet eine Führung durch den Heilkräutergarten statt.

 

Gegen 13.30 Uhr haben Sie dann noch die Gelegenheit einem Pflanzenmärchen für Groß und Klein zum Thema Ringelblume zu lauschen.

 


ericht vom Jahresausflug zur Heuneburg am 30.Juli.2018

 

Es versprach schon früh um 07 Uhr beim Start in Winterbach ein strahlend schöner Tag zu werden, als sich

40 Personen, unter der bewährten Leitung von Doris und Roland Fischer auf den Weg machten.

 

Wir wollten die keltische Siedlung Heuneburg besichtigen, hinter der sich möglicherweise die von Herodot um 450 v.Chr.

unter dem Namen Pyrene erwähnte Stadt der Keltoi, der Tapferen, verbirgt.

 

Wie immer gab es  zunächst unterwegs  ein Brezelfrühstück in Zwiefalten, eine Besichtigung des Heilkräutergartens im Kloster Heiligkreuztal und ein schmackhaftes Mittagessen, bevor die Führung durch die Heuneburg, die teilsweise rekonstruiert ist, begann.

 

Ein Archäologe erzählte uns die Geschichte der verschiedensten keltischen Völker, die nie ein einheitliches Volk bildeten, aber den ganzen weiten Raum von Kleinasien ( es sind die Galater der Bibel ) bis Irland besiedelten. Es ist die Eisenzeit, ca 8 - 4 Jahrhdt. v. Chr., die bekanntesten Fundorte sind Hallstatt / Österreich  und La Tene / Schweiz. Sie hinterliessen keine Schrift, aber alle Funde zeugen von einer hochstehenden Kultur.

 

Den Ausgrabungen zufolge zählte die Stadt zu Hochzeiten fast 10.000 Einwohner. Sie lag, hoch über der Donau und zur Landseite hin mit drei riesigen Wällen befestigt, an der Kreuzung verschiedener Handelswege, auch einen Flusshafen an der Donau gab es.

 

Viele Funde, z.B. Bernstein von der Ostsee oder Keramik aus Griechenland, berichten von diesen internationalen Beziehungen.  

 

Jedoch zeugen die Schmuckstücke die in den Gräbern gefunden wurden auch von einer eigenständigen, hohen Goldschmiedekunst

und von der Wertschätzung, die die Frau bei den Kelten hatte, denn auch Frauengräber waren reich ausgestattet.

 

Ein ebenfalls begehrtes Handelsgut der Kelten, das sich in Griechenland und Italien wiederfand, sind  besonders gemusterte und gefärbte Wollstoffe, z.T. sogar mit Goldfäden durchwirkt.

 

Nach zweistündiger sehr interessanter Führung gönnten wir uns noch, je nach Wunsch, ein Eis oder einen  Kaffee in Trochtelfingen, und kamen um 19 Uhr, umsichtig gefahren von der Firma Eisemann, wieder in Winterbach an.

 

Ganz herzlichen Dank an alle Planer und Teilnehmer, und auf ein gutes Wiedersehen im nächsten Jahr beim Ausflug oder, damit es nicht so lange dauert bis dahin, in unserem neu gestalteten Heilkräutergarten.